Die Liaplan-Kelleraußenwand
Wenn heute ein Ein- oder Zweifamilienhaus gebaut wird, gehört in der Regel auch reichlich Kellerraum dazu. Hier stehen genau so viele m2 Fläche zur Verfügung wie im Erd- oder Obergeschoss, und früher wurde diese Fläche auch dringend benötigt: als Waschküche und Kohlekeller, als Vorratskeller und Werkstatt. Solche Funktionen hat der Keller im Zeitalter von Zentralheizung, Waschmaschine und Ge-frierschrank zum großen Teil verloren, dafür aber Platz gewonnen für eine ganz andere Nutzung. Als Gästezimmer, Partyraum, privates Fitness-Center, Hobbyrau, Arbeits- oder Spielzimmer steht er für all die schönen und nützlichen Dinge zur Verfügung, die nicht direkt in den Wohnbereich gehören.
Ein Anforderungsprofil, das auch beim Kellermauerwerk für LIAPLAN spricht.
Kellerabdichtungen
Kellerabdichtungen nach
DIN 18195 – Lastfälle A - B - C
Kelleraußenwände und Kellerboden sind Dauerbelastungen von Erdfeuchte und Wasser ausgesetzt. Deshalb werden 3 Lastfälle unterschieden.
Lastfall A: Bodenfeuchtigkeit
In gut durchlässigem Erdreich sickert das Wasser lotrecht ab. Es ergibt sich keine horizontale Bewegung. Eine Drainage ist nicht erforderlich. Die Böden sind nicht bindig (Abdichtung nach DIN 18195 Teil 4).
Lastfall B: Nichtdrückendes Wasser
In bindigem Boden mit mittel bis schlecht durchlässigem Erdreich kann es zur Bildung von Wasserstau kommen.
Deshalb ist eine funktionstüchtige Drainung erforderlich (Abdichtung nach DIN 18195 Teil 5).
Lastfall C: Drückendes Wasser
Wenn Grundwasser den Boden durchfeuchtet, ist eine Drainage nicht erforderlich und wäre auch zwecklos. Stattdessen empfiehlt sich eine Wannenausbildung (Abdich-tung nach DIN 18195 Teil 6).
Die Kellerwand-Beschichtung
Zu einem qualitativ hochwertigen Ausbau des Kellers gehört eine gute und wirksame Abdichtung der Kelleraußenwände. Wer sich hier mit Zweit- oder Drittrangigem zufrieden gibt, geht das Risiko nachträglicher Sanierungsmaßnahmen ein, die sehr aufwändig und damit sehr teuer sind.
Zuverlässig und dauerhaft sollte die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit, drückendes und nichtdrückendes Wasser schützen und sich dabei elastisch genug verhalten, um auch Nähte, Fugen, Anschlüsse etc. ohne Gefahr von Setzrissen abzudichten.


