Maßnahmen zur Erhöhung der Risssicherheit
- Spätes Errichten der leichten Trennwand, damit ein möglichst hoher Anteil der Deckendurchbiegung bereits aufgetreten ist und somit nicht risserzeugend wirkt.
- Trennung der Mauerwerkswand im Auflagerbereich von der unteren Geschossdecke durch Anordnung von geeigneten Trennschichten, zum Beispiel Folie: Dadurch wird erreicht, dass der horizontale Abriss zwischen Wand und Decke an einer unsichtbaren Stelle fixiert wird.
- Ausreichende Verformungsmöglichkeit der Wand im oberen Wandbereich: Dazu sind zwischen oberer Geschossdecke und oberem Wandrand ausreichend verformungsfähige Zwischenschichten in genügender Dicke anzuordnen. Vor allem beiWandlängen über etwa 5 m.
- Bewehrung der Lagerfugen: Durch eine sinnvoll über die Wandhöhe gestaffelte Bewehrung – im unteren, zugbeanspruchten Wandbereich geringerer vertikaler Abstand der Bewehrung – lässt sich eine ausreichende Rissverteilung mit genügend kleinen Rissbreiten erreichen.
Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Risssicherheit bei Außenwänden
- Einhaltung des Verbandes nach DIN 1053 h = x 0,4. • Abdecken von Mauerkronen sowie Brüstungen. Vor Feuchtigkeit schützen.
- Ausführung der Innenwände mit LIAPLAN-Mauerwerk (Vermeidung von Mischmauerwerk).
- Einsatz des LIAPLAN- Ergänzungsprogramms für einheitlichen Putzgrund. • Auftrag mit Dünnbettmörtelschlitten, bringt einen gleichmäßigen Auftrag des Dünnbettmörtels.
- Einbau von Lagerfugenbewehrungen im Brüstungsbereich (z.B. LIAPLAN-Mauerwerkbewehrung).


