Feuchteschutz
Das Feuchteverhalten eines Baustoffes wird durch seine Feinstruktur, also durch Art, Größe und Verteilung von Hohlräumen wie Poren und Kapillaren, bestimmt.
Liaplan-Steine gehören zu den nichtkapillaren Baustoffen, sie besitzen daher eine geringe Saugfähigkeit. Die Wasseraufnahme von Liaplan-Baustoffen beim Lagern, Vermauern und Verputzen sowie durch Witterungseinflüsse ist außergewöhnlich gering.
Wände aus Liaplan-Steinen weisen deshalb auch eine sehr niedrige Ausgleichsfeuchte auf. Die kapillare Wasseraufnahmefähigkeit wird als Wasseraufnahmekoeffizient A(kg/m2h1/2) bezeichnet.
Er beschreibt die Wassermenge, die beim Eintauchen von Liaplan aufgesaugt wird, bezogen auf die Saugfläche in kg/m2 und der Tauchzeit.
Für die kapillare Wasseraufnahme bzw. den Wasseraufnahmekoeffizienten (Wassereindringzahl) sind Art und Volumen der Poren verantwortlich.