Nachhaltig und ökologisch

mit LIAPLAN®

Ökologiebetrachtung der massiven Bauweise im Vergleich zum Holzbau

Aus welchen Baustoffen soll mein Eigenheim bestehen?

Dieses ist für private Bauherren eine grundlegende, aber auch schwierige Entscheidung.

Viele Anbieter von Häusern in Holzständerbauweise nehmen für sich in Anspruch, Holzhäuser seien besonders ökologisch, weil Holz ein nachwachsender Rohstoff ist.

-         01.11.2021 / 21:30 / ARD - „hart aber fair“

 

Holz ist ein unökologischer Baustoff!

01.11.2021 · Welche Rolle spielt der Wald beim Klimawandel? In Frank Plaßbergs ARD-Talk „hart aber fair“ nannte der Förster Peter Wohlleben- „Holz einen unökologischen Baustoff“-. „Das Bauholz, meist Kiefer und Fichte, stammt eben nicht aus natürlichen Wäldern, sondern aus sog. Plantagen, diese können auch nicht so gut das Regenwasser speichern, was jüngste Überschwemmungen zeigen. Der Bestandswald kühlt im Sommer die Luft um 10 Grad herunter, es kann mehr regnen, es bilden sich mehr gebundene Organismen am kühleren Waldboden die wiederum ein großer Co2 Speicher sind. Junge Bäume stoßen auf freien Plantagen in den ersten 10 Jahren mehr Co2 aus als sie aufnehmen können. Damit der Wald als großer Co2 Speicher erhalten bleibt, darf kein Holz aus den alten Bestandswäldern abgeholzt werden.“

Wissenschaftler an der TU-Darmstadt kamen in Ihren Forschungsberichten ZO4-8-2008 und FO1-10-2010 schon vor längerer Zeit zu einem weiteren Ergebnis:

Massivhäuser sind über ihre durchschnittliche Nutzungsdauer von 80 Jahren mindestens gleich umweltschonend - bei einzelnen Kriterien deutlich günstiger.

Aussagekräftige Ökobilanzen von Häusern müssen neben der Erstellung auch die Umweltbelastungen während ihrer Lebensdauer erfassen. Die Wissenschaftler setzten - wie viele Gutachter - für die Wohngebäude eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 80 Jahren an.

Herstellung und Nutzungsdauer

Die Herstellung von Mauersteinen, Mörtel und Zement unterliegt umfangreichen Auflagen zum Schutz der Umwelt. Ein ausgeklügelter Energieverbund in der Produktion spart Energie. Die Abbaugebiete für Sand, Kies und Ton liegen meistens in der Nähe der Produktionsstätten. Das verkürzt den Transport. Ist der Abbau abgeschlossen, werden die Flächen für Biotope und Freizeitgebiete mit Seen und Grünflächen genutzt.

Die während einer 80-jährigen Nutzungsdauer erforderlichen Instandhaltungsarbeiten verändern deutlich die Ökobilanzen. Da die Holzständer-Bauweise mehr Pflege und Instandhaltungsmaßnahmen benötigt als Massivbauten aus Mauerwerk und Beton, verschlechtert sich über die Lebensdauer ihre Ökobilanz.

In der Summe ist die Massivbauweise ökologischer. Die Entscheidung über die Umweltfreundlichkeit geht über die gesamte Lebensdauer.

Jedes Haus braucht Pflege. Instandhaltungsarbeiten kosten nicht nur sehr viel Zeit und Geld. Sie belasten auch die Umwelt. Die Massivbauweise ist bekannt für Stabilität, lange Lebensdauer und Sicherheit. Weil Häuser aus Mauerwerk und Beton so robust sind, brauchen sie nur sehr wenig Pflege. Das schont die Umwelt so sehr, dass Massivhäuser auch über die Lebensdauer ökologischer als Leichtbauten sind.

Auch der Anteil an Primärenergie ist bei Massivhäusern schon bei der Herstellung etwas geringer. Durch den höheren Instandhaltungsaufwand und Energiebedarf während der Lebensdauer wird die Differenz deutlich größer. Auch das Ozonschichtzerstörungspotential ist über den gesamten Lebenszyklus bei den Massivbauten deutlich geringer.

Zurzeit haben Massivhäuser beim Rückbau eine günstigere Bilanz, weil mineralische Baustoffe kein Sondermüll sind. Sie dürfen auf normalen Bauschuttdeponien gelagert werden. Parallel dazu steigt die Tendenz, diese ökologisch unbedenklichen Materialien direkt bei der Baustoffherstellung zu verwenden. LIAPLAN®-Restmaterialien auf den Baustellen werden im Produktionswerk getrennt und wieder in den Produktionsprozess eingeführt.

Nutzungsdauer und Marktwert

Eine lange Nutzungsdauer verbessert neben der Nachhaltigkeit auch den Marktwert. Jede kalkulatorische Nutzungsdauer ist jedoch ein fiktiver Wert, der sich durch Erhaltungsmaßnahmen erheblich erhöht. Sachverständige legen bei der Wertermittlung einer Immobilie, z. B. bei Verkäufen oder Erbschaften, meistens eine kalkulatorische Lebensdauer von 80 Jahren für Massivbauten und 60 Jahren für andere Bauweisen zugrunde. Die steuerliche Abschreibung endet nach 50 Jahren. Weil die Nutzungsdauer von Mauerwerksbauten wesentlich höher liegt, haben sie einen höheren Restwert.

Eine 2009 durchgeführte Befragung von Maklern und Sachverständigen bestätigte den hohen Werterhalt von Mauerwerksbauten im Vergleich zu Häusern in Holzständerbauweise. Fragen zum langfristigen Werterhalt drängen sich spätestens dann auf, wenn man das Eigenheim als sichere Altersvorsorge betrachtet.

Schutz gegen Wind und Wetter ist der Ursprung aller Hausbauten. Über zeltartige Konstruktionen und Holzbauten entwickelten die Menschen schließlich den Massivbau. Massivbauten überstehen heftige Unwetter mit starkem Wind und hohe Wasserbelastung besonders gut. Bei Feuer brennt Holz ab, Feuchtigkeit birgt für Schimmelgefahr und demzufolge Abriss.

Gesundes Raumklima

Neben den ökologischen Betrachtungen sind auch die bauphysikalischen Eigenschaften zur Entscheidung maßgebend. Eine seit Jahrhunderten bekannte Erfahrung besagt, Mauerwerksbauten sind in Hitzeperioden kühler als Holzhäuser. Die hervorragenden Wärmedämm- und Speichereigenschaften der massiven LIAPLAN®-Steine und deren Schalldämmeigenschaften Punkten gegenüber der Holzbauweise deutlich.

Bei Energiebedarf, dem erforderliche Instandhaltungsaufwand und den Umweltbelastungen schneiden massiv gebaute Häuser, über die Lebensdauer, deutlich besser als Holzbauten ab.

 


Neue Eigenheime
in Velten

In Velten entstehen derzeit mit LIAPLAN®-Steine neue Eigenheime für eine exklusive Wohnlage.

 

 


Grundschulerweiterung
in Salzgitter

In der Stadt Salzgitter begann letzte Woche der Bau einer Grundschulerweiterung mit LIAPLAN® Steinen.




40 Doppelhaus-

hälften in 
Dirmstein

 

In Dirmstein wurden in den Jahren 2018 bis 2020 neuer qualitativ hochwertiger Wohnraum geschaffen.
Die 40 Doppelhaushälften in drei unterschiedlichen Haustypen wurden mit wärmespeichernden LIAPLAN® Steinen gebaut, weshalb die Bauweise ohne Außendämmung erfolgen konnte.




10 WE IN LÜBTHEEN

In Lübtheen wurden im letzten Jahr (2020) 10 neue Wohneinheiten mit LIAPLAN® Steinen gebaut.
 

LIAPLAN® PRODUKTION

Der Hauptrohstoff für LIAPLAN®️ ist LIAPOR®️ Blähton mit einem Anteil von 87 %. LIAPOR®️ Blähton wird aus ca. 120 Mio. Jahre alten LIAS Ton hergestellt, daher kommt im übrigen auch der Name für unser Massivbausystem LIAPLAN®️. Der LIAS Ton wird im Tagebau nach ökologischen Vorgaben abgebaut. Besonders nachhaltig ist bei diesem Ton, dass er im Herstellungsprozess sein Volumen vervierfacht und dazu extrem leicht und druckfest sowie gleichzeitig auch beständig gegen Feuchtigkeit und Frost ist. Besonders die Summe der Eigenschaften des Blähtons bei der Wärmedämmung, Wärmespeicherung und Dampfdiffusion machen ihn so einzigartig als Rohstoff für die Verwendung bei LIAPLAN®️.

Über ein eigens von LIAPLAN®️ entwickeltes Verfahren erfolgt die Verfüllung der Steinkammern mit dem Dämmstoff airpop®️. Dieser wird mit Wasserdampf expandiert und damit dauerhaft und unbrennbar in den Steinkammern fixiert.

In der Fräse werden die Steine endbearbeitet, kalibriert und auf ein Höhenmaß von 249 mm +/- 0,25 mm geschliffen. Diese Genauigkeit bei der Höhentoleranz wird nur von LIAPLAN®️ erreicht. Damit ist nur noch eine 1 mm dicke Mörtelfuge auf der Baustelle notwendig, um die Steine zum Mauerwerk zu verkleben.

Das spart Mörtelkosten, Transportkraft, Arbeitszeit und Kosten im Mauerwerkssystem.

Nun lagern die Leichbetonsteine noch ca. 4 Wochen vor der Auslieferung auf dem Fertigwarenlager, um die gewünschte Endfestigkeit zu erreichen. Hier wird das LIAPLAN®️ Massivbausystem bestehend aus Normalstein, Eckstein, Laibungsstein mit Stürzen, Dünnbettmörtel und Zubehör kommisioniert und auf die Baustelle mit Kran- LKW komplett mit Außen- und Innenwandsteinen nach jeweiligem Baufortschritt ausgeliefert. Das spart dem Bauunternehmer Kosten in der Bau - Vorbereitung und später Überraschungen an der Baustelle, wenn etwas nicht bestellt oder geliefert wurde.

Der hohe Grad der Vorkonfektionierung im Werk mit den entsprechend passenden Massivbau-Systemsteinen gewährleistet die bekannte hohe Effektivität und Wirtschaftlichkeit von LIAPLAN®️ auf den Baustellen unserer Partner.

Weitere Informationen zu unserem Baustoffpartner Liapor: https://www.liapor.com/de.html




SENIORENWOHNPARK
DERENBURG

 
Mit unserem 42,5 cm starken LIAPLAN Ultra Stein entstanden in diesem Jahr neue moderne barrierefreie Wohnungen für ältere und bedürftige Bewohner mit einem sehr hohen Wärmeschutzkomfort für die gesamte Gebäudehülle. Das bedeutet systemkonformes Bauen mit intelligenter Planung und leichter schneller Verarbeitung. Hier genießen die Mieter selbstbestimmtes Wohnen mit einem hohen flexiblen Servicegrad, einer Versorgungseinheit ohne Betreuungspauschale und einer Betreuungskraft vor Ort.
 

LIAPLAN®
EFH IN

BRANDENBURG
AN DER HAVEL

Mit LIAPLAN® Steinen wurden im letzten Jahr (2020) die letzten neuen Einfamilienhäuser in Brandenburg an der Havel fertiggestellt.


LIAPLAN® GANZ OBEN

Rohbau im Hochgebirge:  Der Watzmann rief…

.. und LIAPLAN® lieferte 2009 sein Massivbausystem LIAPLAN®Ultra 08 per Hubschrauber für den Anbau am Watzmannhaus in 1.928 m über NN.

Eine hochwertige wärmedämmende Erweiterung machte sich erforderlich um mit dem hier gezeigten Anbau Sanitärinstallationen und ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk aufzunehmen.

Architekt Manfred Walch aus Berchtesgaden entschied sich für das massive Blähton Mauerwerk LIAPLAN® auf Grund der Summe seiner guten Eigenschaften wie Frostbeständigkeit, Schimmelpilzfrei, kein Wassersaugvermögen, schon integrierte Wärmedämmung, der Nachhaltigkeit eines Massivbausystems ohne Verschnitt und geringer life cycle cost. Vom Regionalpartner Baustoffwerk Helminger in Saaldorf wurde der 36,5 er LIAPLAN Ultra 08 im System geliefert und vom Bauunternehmen Richard Grassl aus Ramsau 2009 Stein auf Stein in luftiger Höhe und kürzester Zeit verbaut.

Mit seinen 2.713 m ist der Watzmann Deutschlands zweithöchster Berg. Bekannt ist er vor allem durch sein einmaliges Panorama, in dem sich auch die über 2.000 m hohe Watzmannfrau und die sieben Watzmannkinder wiederfinden.

Ob vom Königssee oder von Berchtesgaden aus - der Watzmann ist auf Postkarten immer zu sehen.

Zum Watzmannhaus in 1.928 m Höhe geht es nur zu Fuß. Rund drei bis vier Stunden Zeit sollte man sich für den Weg hinaufnehmen.  Auf der Nordseite des Watzmanns wurde 1887/88 die erste gemauerte Hütte erstellt. Das Watzmannhaus liegt innerhalb des Nationalparks Berchtesgaden und bietet als Watzmann-Stützpunkt 200 Schlafplätze in der Hütte. Die Hütte wird kinder- und familienfreundlich geführt, und die westseitige Umgebung ist ein toller Spielplatz. Während sie sich im Watzmannhaus mit einfachen und warmen Mahlzeiten verpflegen, legen Bergsteiger und Bergwanderer im Haus des Alpenvereins nur einen Zwischenstopp ein.

Infos zum Berg: www.watzmann.de