Neubau eines Einfamilienhaus
mit LIAPLAN-Steinen

Hier ist ein toller Neubau eines Einfamilienhaus abgebildet, welcher mit LIAPLAN-Steinen errichtet wurde.


37 Wohneinheiten

mit LIAPLAN 

Hier entstehen 37 Wohneinheiten. Die ersten Wohneinheiten werden Ende März bezogen und die letzten WE befinden sich noch im Rohbau. Gebaut mit dem 42,5 cm LIAPLAN®-Ultra als KfW 55 Häuser. 


Schnelles und leichtes
Bauen mit LIAPLAN

Passende Steine, präzise und rationell verarbeitet – das ist das LIAPLAN®-Massivbausystem. Intelligente Systemsteine im LIAPLAN®-Programm sorgen für einfaches, schnelles und wärmebrückenfreies Bauen. Teilweise vorgefertigte Sägesteine sparen Arbeitszeit und aufwendige Kosten. LIAPLAN® -Steine kombinieren so die hervorragenden Eigenschaften des Lias-Tons (hiebfest, druckfest, feuerfest, frostbeständig, chemisch nicht zersetzbar, wärmespeichernd und dämmend) mit der zusätzlichen wärmedämmenden Wirkung des im Ultra Stein integrierten Airpops.


Geschichte Krahnepuhl
Ziegeleistandort

Der Standort eines Industriebetriebes wird in der Regel von mehreren Faktoren bestimmt. So war es auch 1840, als man sich entschloss, am Kranichpuhl eine Ziegelei zu errichten. Die Ziegelei wurde 1840 als Klinkerwerk in Krahnepuhl gegründet Für die Wahl des Standortes sprachen der Rohstoff - Tonerde - sowie die unmittelbare Lage an der Havel, als ein günstiger Wassertransportweg. Aus dem Kranichpuhl entwickelte sich über Jahre der Ortsname Krahnepuhl. Die Herstellung der gelben Klinker mit dem Ton aus der Grube „Liebensee" erfolgte in den ersten Jahrzehnten im Handstrichverfahren, bevor diese in einem 14 Kammer-Ringofen gebrannt wurden. Die Ziegeleibesitzer wechselten häufig. Bekannt wurden Oberamtmann Ludwig, Friedrich Hosemann und 1895 erwarb Arno Vorbach die Ziegelei. Er erneuerte im Jahre 1905 den Betrieb auf dem heutigen Industriestandort. Ein neues Maschinenhaus mit einer Dampfmaschinenanlage sowie ein 22 Kammer-Ringofen gehörten zum Werk.
Es wurden vorwiegend gelbe Klinker hergestellt, die in Kähne verladen nach Berlin gelangten. Ein Kahn fasste 40-50000 Ziegelsteine die der Kahneigner mit einem Schiffsknecht in ca. 2 Tagen einstapelten. Die harten gelben Klinker kamen vorwiegend für den Straßen- und Brückenbau zum Einsatz. In Berlin kann noch heute am U-Bahnhof Jannowitzbrücke der Krahnepuhler Ziegelstein betrachtet werden.

Während des l. Weltkrieges musste die Ziegelei von Arnold Vorbach die Produktion einstellen. Im Jahre 1922 kaufte die Friedrich Wassmuth AG das Werk. Ein neuer Ringofen mit einem 74 Meter hohen Schornstein entstand. Auf der Grundlage eines Vertrages mit der Reichsbahndirektion Berlin von 1923 produzierte der Betrieb jährlich 6-8 Millionen gelbe Konstruktionsklinker.

Um die Jahrhundertwende wurden die gelben Krahnepuhler Klinker, die noch im Handstrich hergestellt wurden, insbesondere für den Brückenbau in Berlin verwendet, wohin sie per Kahn transportiert wurden. Auch einige Hochbauten in Berlin und besonders viele Landstraßen wurden mit dem sehr strapazierfähigen Krahnepuhler Klinker gebaut. Bis 1945 lief das Klinkerwerk unter der Regie der Friedrich Wasmuth Baustoffe AG. Nach 1945 wurde das Werk im Jahr 1952 als volkseigener Betrieb wieder neu aufgebaut. Es nannte sich VEB(K) Klinkerwerk Krahnepuhl, Gemeinde Briest Post Tieckow.

Im Herbst 1951 nahm eine neu eingerichtete Ziegelei als VEB (K) Klinkerwerke Krahnepuhl die Produktion auf. Zu den ersten Werkleitern gehörten: Arthur Pätzke, Kurt Wals und ab 1954 Walter Ruffleth. Auf Grund eines Ratsbeschlusses vom Mai 1959 erfolgte die Zusammenlegung der Ziegeleien Rädel, Päwesin und Krahnepuhl zum VEB (K) Brandenburger Ziegelwerke, Sitz Krahnepuhl. Im Jahre 1969 vollzog sich eine weitere Umstrukturierung, die das Auffinden des Standortes nicht vereinfachte. Nun lautete die Anschrift: VEB (B) Ziegelkombinat Potsdam, Sitz Zehndenick, Werk Brandenburg/Briest.
Der Ziegelrohstoff blieb jedoch nach wie vor Ton. Ab 1954 aus der Grube „Lutze", die sich am anderen Havelufer befand. Der Grundstoff Ton neigte sich 1972 dem Ende zu. Es gab zwar Berechnungen für weitere 40 Jahre, jedoch wurde das endgültige „Aus" für den gelben Klinker von Krahnepuhl beschlossen. Der ältere Ringofen wurde abgerissen und Platz für eine neue Produktionseinrichtung geschaffen.
Die Briester Ziegeleien sind alle eingegangen. Als letzte stellte ab 1970 das Klinkerwerk in Krahnepuhl die Produktion ein. Das Tonvorkommen war zu Ende gegangen.
Durch geologische Gutachten, denen umfangreiche Erkundungsbohrungen beiderseits der Havel vorausgingen, wurde zwar noch ein Vorkommen, ausreichend für 90 bis 100 Jahre bei einer jährlichen Produktion von 5 Millionen Ziegel NF, festgestellt. Aber der Ton war für die Ziegelherstellung ungeeignet. Es war alles nur reiner Geschiebemergel, er war derart mit Kalksteinen durchsetzt, dass die gebrannten Ziegel bei der Aufnahme von Feuchtigkeit durch den Kalkanteil der jetzt gelöscht wurde, zersprengt wurden.
Somit wurde die Produktion auf Beton-Hohlblocksteine umgestellt. Das Werk wurde im Laufe der Jahre modernisiert und ausgebaut. Die schwere körperliche Arbeit wurde weitgehendst reduziert, indem viele Arbeitsgänge elektrifiziert und automatisiert wurden. 1972 wurde die Ziegelproduktion endgültig eingestellt und das Werk auf eine Beton Hohlbockstein Produktion umgestellt. 1990 wurde der VEB Betonwerk Krahnepuhl in eine GmbH umgewandelt.
Am 1. Januar 1991 wurde der Betrieb von der Treuhand an drei mittelständische Familienunternehmen aus Süddeutschland, die Birkenmeier KG GmbH & Co. Baustoffwerke in Breisach – Niederrimsingen, der Jakob Plein-Wagner Söhne KG Steinzeugwarenfabrik Speicher und Portlandzementwerk Rudolf Rohrbach KG in Dottershausen verkauft.

Als Bausteine Briest GmbH wurde das neue Werk schon nach wenigen Monaten Produktion weit über die Grenzen des Kreises und des Landes Brandenburg als ein gestandenes Unternehmen bekannt. Über 300 geladene Gäste, unter ihnen auch unser Ministerpräsident Manfred Stolpe und der Seniorchef der Firma Birkenmeier, Gustl Birkenmeier, einer der drei Gesellschafter des Unternehmens nahmen am 5. November 1992 an der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlagen teil. Das Unternehmen dankte allen Partnern und Mitarbeitern des Werkes, die es durch ihren Einsatz mit ermöglichten, dass dieses Werk entstehen konnte. Ministerpräsident Manfred Stolpe drückte seine Genugtuung darüber aus, dass der Betrieb Bausteine Briest im Land Brandenburg entstanden ist, was ein Signal für den Aufschwung im Baubereich hindeutet. Seniorchef Gustl Birkenmeier rief allen ein Glück auf! zu und bekräftigte, dass er an den Erfolg glaube, und wünschte dem Land Brandenburg und dem Betrieb eine gute Zukunft.

Neben der Produktion von Bausteinen und Schornsteinsystemen bietet der Betrieb ein umfangreiches Paket an Dienstleistungen an, die bei der Beratung beginnen und bis zur Berechnung für den Hausbau und andere Dinge gehen. Nach damaliger Aussage der Geschäftsleitung blickt der Betrieb optimistisch in die Zukunft. Aus heutiger Sicht kann das nur bestätigt werden, das Unternehmen LIAPLAN Nord GmbH entwickelte sich trotz schwierige Zeiten in der Baubranche immer weiter. Durch eigene Forschung und Herstellung ist Liaplan Nord mit dem Massivbausystem LIAPLAN® bundesweiter Marktführer bei hochwärmedämmenden Mauerwerkssteinen aus Leichtbeton, auch mit der Marke OCTAVANT® bei Sichtbetonsteinen für Fassaden und Absorbersteine und mit dem Schallabsorbersystem LIAKUSTIK® sogar Weltmarktführer.


Stadtvilla mit 
Balkon

Die Stadtvilla mit Balkon von Baukonzept Potsdam wurde mit LIAPLAN-Steinen gebaut.

Weitere Informationen gibt es unter: https://baukonzept-potsdam.de/


Einfamilienhaus im 
Bauhausstil

Das Einfamilienhaus im Bauhausstil von Baukonzept Potsdam wurde mit LIAPLAN-Steinen gebaut.

Weitere Informationen gibt es unter: https://baukonzept-potsdam.de/


Einfamilienhaus
in Klockenhagen

In Klockenhagen entsteht ein neues Einfamilienhaus, welches mit LIAPLAN®-Steinen gebaut wird.


Interview LIAPLAN -

Baukonzept Potsdam

Heute präsentieren wir Ihnen unser Interview mit Herrn Mathias Barthel, Geschäftsführer Baukonzept Potsdam.

Herr Barthel, für welchen Kundenkreis bauen Sie?

„Baukonzept Potsdam baut für anspruchsvolle Baufamilien, die Wert auf eine sehr individuelle Architektur und hochwertiges, energiesparendes und damit ökologisches Bauen legen.“

Welche Schwerpunkte setzen Sie in der Architektursprache?

„Aus unserer Sicht ist Architektur eine Kunst, die man stilgerecht umsetzen sollte. Gute Architektur ist wie eine Sinfonie, bei der alle Töne harmonieren. Wir haben zwei Themenschwerpunkte in unserer Architektur: zum einen die klassische Moderne, auch bekannt als Bauhausarchitektur, sowie Architektur, die sich am Klassizismus orientiert.“

In welcher Region sind Sie hauptsächlich aktiv?

„Wir bauen Ein- und Mehrfamilienhäuser in der Region Berlin/Brandenburg.“

Mit welchem Rohbausystem bauen Sie und seit wann?

„Wir bauen seit 2007 mit dem LIAPLAN-Stein.“

Was gefällt Ihnen besonders gut am LIAPLAN-Stein und LIAPLAN-System?

„Es handelt sich hierbei um einen gesunden, ökologisch wertvollen Baustoff, der bei der Verwendung alle positiven Merkmale von natürlichen Rohstoffen erfüllt. Diese guten Merkmale sind, dass der Stein eine natürliche Wasserdampfdiffusion aufweist und über die Kapillarwirkung für ein gesundes Wohnraumklima sorgt. Das merken unsere Baufamilien sofort beim Betreten ihres Hauses. Das Raumklima wird als sehr angenehm empfunden. Der Taupunkt dieses Steins ist ziemlich genau in der Mitte des Steins, sowie der Bauphysiker es unter optimalen Bedingungen favorisiert. Dies führt schließlich auch dazu, dass die Fassaden lange sauber aussehen und nicht so schnell grün werden, wie es zum Beispiel bei Wärmedämmverbundsystemen der Fall ist. Ein weiterer Vorteil ist die äußerste Präzision, mit der diese Steine hergestellt werden. Wenn Sie vor einer LIAPLAN-Wand stehen, werden Sie feststellen, dass sich aus den einzelnen Steinen eine unglaublich homogene Oberfläche ergibt. Somit werden Kältebrücken verhindert und man kommt mit einem Dünnbettmörtelkleber aus.“

Auf welche umgesetzten Projekte sind Sie besonders stolz?

„Jedes Haus, das wir für unsere Baufamilien errichten dürfen, erfüllt uns mit einem gewissen Stolz. Dies resultiert aus einem Gefühl der hohen Verantwortung, der wir hier gerecht werden wollen und der wir auch gerecht werden. Man muss sich vor Augen halten, dass das eigene Zuhause eine sehr starke Bedeutung für die Menschen hat. Dies ist verbunden mit einer hohen Investition, und hier sollte dann auch alles passen und stimmig sein. Wenn unsere Baufamilien in ihrem neuen Zuhause glücklich sind, freut uns das sehr.

Selbstverständlich gibt es Projekte, die für uns auch eine besondere Herausforderung dargestellt haben – sowohl in ästhetischer als auch in der technischen Hinsicht. Beispielsweise haben wir vor kurzem eine Bauhausvilla in Potsdam fertiggestellt, bei der fast das gesamte Erdgeschoss mit deckengleichen Fenstern versehen ist. Die praktische Umsetzung war für uns eine extreme Herausforderung, weil die Baufamilie auch hinsichtlich der technischen Ausstattung allerhöchste Ansprüche hatte, die hier erfüllt wurden.“

Kontaktinfos:

baukonzept-potsdam.de

Bildautorin: 
Kathleen Friedrich


Nachhaltig und ökologisch

mit LIAPLAN®

Ökologiebetrachtung der massiven Bauweise im Vergleich zum Holzbau

Aus welchen Baustoffen soll mein Eigenheim bestehen?

Dieses ist für private Bauherren eine grundlegende, aber auch schwierige Entscheidung.

Viele Anbieter von Häusern in Holzständerbauweise nehmen für sich in Anspruch, Holzhäuser seien besonders ökologisch, weil Holz ein nachwachsender Rohstoff ist.

-         01.11.2021 / 21:30 / ARD - „hart aber fair“

 

Holz ist ein unökologischer Baustoff!

01.11.2021 · Welche Rolle spielt der Wald beim Klimawandel? In Frank Plaßbergs ARD-Talk „hart aber fair“ nannte der Förster Peter Wohlleben- „Holz einen unökologischen Baustoff“-. „Das Bauholz, meist Kiefer und Fichte, stammt eben nicht aus natürlichen Wäldern, sondern aus sog. Plantagen, diese können auch nicht so gut das Regenwasser speichern, was jüngste Überschwemmungen zeigen. Der Bestandswald kühlt im Sommer die Luft um 10 Grad herunter, es kann mehr regnen, es bilden sich mehr gebundene Organismen am kühleren Waldboden, die wiederum ein großer CO₂ Speicher sind. Junge Bäume stoßen auf freien Plantagen in den ersten 10 Jahren mehr CO₂ aus als sie aufnehmen können. Damit der Wald als großer CO₂ Speicher erhalten bleibt, darf kein Holz aus den alten Bestandswäldern abgeholzt werden.“

Wissenschaftler an der TU-Darmstadt kamen in Ihren Forschungsberichten ZO4-8-2008 und FO1-10-2010 schon vor längerer Zeit zu einem weiteren Ergebnis:

Massivhäuser sind über ihre durchschnittliche Nutzungsdauer von 80 Jahren mindestens gleich umweltschonend - bei einzelnen Kriterien deutlich günstiger.

Aussagekräftige Ökobilanzen von Häusern müssen neben der Erstellung auch die Umweltbelastungen während ihrer Lebensdauer erfassen. Die Wissenschaftler setzten - wie viele Gutachter - für die Wohngebäude eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 80 Jahren an.

Herstellung und Nutzungsdauer

Die Herstellung von Mauersteinen, Mörtel und Zement unterliegt umfangreichen Auflagen zum Schutz der Umwelt. Ein ausgeklügelter Energieverbund in der Produktion spart Energie. Die Abbaugebiete für Sand, Kies und Ton liegen meistens in der Nähe der Produktionsstätten. Das verkürzt den Transport. Ist der Abbau abgeschlossen, werden die Flächen für Biotope und Freizeitgebiete mit Seen und Grünflächen genutzt.

Die während einer 80-jährigen Nutzungsdauer erforderlichen Instandhaltungsarbeiten verändern deutlich die Ökobilanzen. Da die Holzständer-Bauweise mehr Pflege und Instandhaltungsmaßnahmen benötigt als Massivbauten aus Mauerwerk und Beton, verschlechtert sich über die Lebensdauer ihre Ökobilanz.

In der Summe ist die Massivbauweise ökologischer. Die Entscheidung über die Umweltfreundlichkeit geht über die gesamte Lebensdauer.

Jedes Haus braucht Pflege. Instandhaltungsarbeiten kosten nicht nur sehr viel Zeit und Geld. Sie belasten auch die Umwelt. Die Massivbauweise ist bekannt für Stabilität, lange Lebensdauer und Sicherheit. Weil Häuser aus Mauerwerk und Beton so robust sind, brauchen sie nur sehr wenig Pflege. Das schont die Umwelt so sehr, dass Massivhäuser auch über die Lebensdauer ökologischer als Leichtbauten sind.

Auch der Anteil an Primärenergie ist bei Massivhäusern schon bei der Herstellung etwas geringer. Durch den höheren Instandhaltungsaufwand und Energiebedarf während der Lebensdauer wird die Differenz deutlich größer. Auch das Ozonschichtzerstörungspotential ist über den gesamten Lebenszyklus bei den Massivbauten deutlich geringer.

Zurzeit haben Massivhäuser beim Rückbau eine günstigere Bilanz, weil mineralische Baustoffe kein Sondermüll sind. Sie dürfen auf normalen Bauschuttdeponien gelagert werden. Parallel dazu steigt die Tendenz, diese ökologisch unbedenklichen Materialien direkt bei der Baustoffherstellung zu verwenden. LIAPLAN®-Restmaterialien auf den Baustellen werden im Produktionswerk getrennt und wieder in den Produktionsprozess eingeführt.

Nutzungsdauer und Marktwert

Eine lange Nutzungsdauer verbessert neben der Nachhaltigkeit auch den Marktwert. Jede kalkulatorische Nutzungsdauer ist jedoch ein fiktiver Wert, der sich durch Erhaltungsmaßnahmen erheblich erhöht. Sachverständige legen bei der Wertermittlung einer Immobilie, z. B. bei Verkäufen oder Erbschaften, meistens eine kalkulatorische Lebensdauer von 80 Jahren für Massivbauten und 60 Jahren für andere Bauweisen zugrunde. Die steuerliche Abschreibung endet nach 50 Jahren. Weil die Nutzungsdauer von Mauerwerksbauten wesentlich höher liegt, haben sie einen höheren Restwert.

Eine 2009 durchgeführte Befragung von Maklern und Sachverständigen bestätigte den hohen Werterhalt von Mauerwerksbauten im Vergleich zu Häusern in Holzständerbauweise. Fragen zum langfristigen Werterhalt drängen sich spätestens dann auf, wenn man das Eigenheim als sichere Altersvorsorge betrachtet.

Schutz gegen Wind und Wetter ist der Ursprung aller Hausbauten. Über zeltartige Konstruktionen und Holzbauten entwickelten die Menschen schließlich den Massivbau. Massivbauten überstehen heftige Unwetter mit starkem Wind und hohe Wasserbelastung besonders gut. Bei Feuer brennt Holz ab, Feuchtigkeit birgt für Schimmelgefahr und demzufolge Abriss.

Gesundes Raumklima

Neben den ökologischen Betrachtungen sind auch die bauphysikalischen Eigenschaften zur Entscheidung maßgebend. Eine seit Jahrhunderten bekannte Erfahrung besagt, Mauerwerksbauten sind in Hitzeperioden kühler als Holzhäuser. Die hervorragenden Wärmedämm- und Speichereigenschaften der massiven LIAPLAN®-Steine und deren Schalldämmeigenschaften punkten gegenüber der Holzbauweise deutlich.

Bei Energiebedarf, dem erforderliche Instandhaltungsaufwand und den Umweltbelastungen schneiden massiv gebaute Häuser, über die Lebensdauer, deutlich besser als Holzbauten ab.

 


Neue Eigenheime
in Velten

In Velten entstehen derzeit mit LIAPLAN®-Steine neue Eigenheime für eine exklusive Wohnlage.

 

 


Grundschulerweiterung
in Salzgitter

In der Stadt Salzgitter begann letzte Woche der Bau einer Grundschulerweiterung mit LIAPLAN® Steinen.




40 Doppelhaus-

hälften in 
Dirmstein

 

In Dirmstein wurden in den Jahren 2018 bis 2020 neuer qualitativ hochwertiger Wohnraum geschaffen.
Die 40 Doppelhaushälften in drei unterschiedlichen Haustypen wurden mit wärmespeichernden LIAPLAN® Steinen gebaut, weshalb die Bauweise ohne Außendämmung erfolgen konnte.




10 WE IN LÜBTHEEN

In Lübtheen wurden im letzten Jahr (2020) 10 neue Wohneinheiten mit LIAPLAN® Steinen gebaut.
 

LIAPLAN® PRODUKTION

Der Hauptrohstoff für LIAPLAN®️ ist LIAPOR®️ Blähton mit einem Anteil von 87 %. LIAPOR®️ Blähton wird aus ca. 120 Mio. Jahre alten LIAS Ton hergestellt, daher kommt im übrigen auch der Name für unser Massivbausystem LIAPLAN®️. Der LIAS Ton wird im Tagebau nach ökologischen Vorgaben abgebaut. Besonders nachhaltig ist bei diesem Ton, dass er im Herstellungsprozess sein Volumen vervierfacht und dazu extrem leicht und druckfest sowie gleichzeitig auch beständig gegen Feuchtigkeit und Frost ist. Besonders die Summe der Eigenschaften des Blähtons bei der Wärmedämmung, Wärmespeicherung und Dampfdiffusion machen ihn so einzigartig als Rohstoff für die Verwendung bei LIAPLAN®️.

Über ein eigens von LIAPLAN®️ entwickeltes Verfahren erfolgt die Verfüllung der Steinkammern mit dem Dämmstoff airpop®️. Dieser wird mit Wasserdampf expandiert und damit dauerhaft und unbrennbar in den Steinkammern fixiert.

In der Fräse werden die Steine endbearbeitet, kalibriert und auf ein Höhenmaß von 249 mm +/- 0,25 mm geschliffen. Diese Genauigkeit bei der Höhentoleranz wird nur von LIAPLAN®️ erreicht. Damit ist nur noch eine 1 mm dicke Mörtelfuge auf der Baustelle notwendig, um die Steine zum Mauerwerk zu verkleben.

Das spart Mörtelkosten, Transportkraft, Arbeitszeit und Kosten im Mauerwerkssystem.

Nun lagern die Leichbetonsteine noch ca. 4 Wochen vor der Auslieferung auf dem Fertigwarenlager, um die gewünschte Endfestigkeit zu erreichen. Hier wird das LIAPLAN®️ Massivbausystem bestehend aus Normalstein, Eckstein, Laibungsstein mit Stürzen, Dünnbettmörtel und Zubehör kommisioniert und auf die Baustelle mit Kran- LKW komplett mit Außen- und Innenwandsteinen nach jeweiligem Baufortschritt ausgeliefert. Das spart dem Bauunternehmer Kosten in der Bau - Vorbereitung und später Überraschungen an der Baustelle, wenn etwas nicht bestellt oder geliefert wurde.

Der hohe Grad der Vorkonfektionierung im Werk mit den entsprechend passenden Massivbau-Systemsteinen gewährleistet die bekannte hohe Effektivität und Wirtschaftlichkeit von LIAPLAN®️ auf den Baustellen unserer Partner.

Weitere Informationen zu unserem Baustoffpartner Liapor: https://www.liapor.com/de.html




SENIORENWOHNPARK
DERENBURG

 
Mit unserem 42,5 cm starken LIAPLAN Ultra Stein entstanden in diesem Jahr neue moderne barrierefreie Wohnungen für ältere und bedürftige Bewohner mit einem sehr hohen Wärmeschutzkomfort für die gesamte Gebäudehülle. Das bedeutet systemkonformes Bauen mit intelligenter Planung und leichter schneller Verarbeitung. Hier genießen die Mieter selbstbestimmtes Wohnen mit einem hohen flexiblen Servicegrad, einer Versorgungseinheit ohne Betreuungspauschale und einer Betreuungskraft vor Ort.
 

LIAPLAN®
EFH IN

BRANDENBURG
AN DER HAVEL

Mit LIAPLAN® Steinen wurden im letzten Jahr (2020) die letzten neuen Einfamilienhäuser in Brandenburg an der Havel fertiggestellt.


LIAPLAN® GANZ OBEN

Rohbau im Hochgebirge:  Der Watzmann rief…

.. und LIAPLAN® lieferte 2009 sein Massivbausystem LIAPLAN®Ultra 08 per Hubschrauber für den Anbau am Watzmannhaus in 1.928 m über NN.

Eine hochwertige wärmedämmende Erweiterung machte sich erforderlich um mit dem hier gezeigten Anbau Sanitärinstallationen und ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk aufzunehmen.

Architekt Manfred Walch aus Berchtesgaden entschied sich für das massive Blähton Mauerwerk LIAPLAN® auf Grund der Summe seiner guten Eigenschaften wie Frostbeständigkeit, Schimmelpilzfrei, kein Wassersaugvermögen, schon integrierte Wärmedämmung, der Nachhaltigkeit eines Massivbausystems ohne Verschnitt und geringer life cycle cost. Vom Regionalpartner Baustoffwerk Helminger in Saaldorf wurde der 36,5 er LIAPLAN Ultra 08 im System geliefert und vom Bauunternehmen Richard Grassl aus Ramsau 2009 Stein auf Stein in luftiger Höhe und kürzester Zeit verbaut.

Mit seinen 2.713 m ist der Watzmann Deutschlands zweithöchster Berg. Bekannt ist er vor allem durch sein einmaliges Panorama, in dem sich auch die über 2.000 m hohe Watzmannfrau und die sieben Watzmannkinder wiederfinden.

Ob vom Königssee oder von Berchtesgaden aus - der Watzmann ist auf Postkarten immer zu sehen.

Zum Watzmannhaus in 1.928 m Höhe geht es nur zu Fuß. Rund drei bis vier Stunden Zeit sollte man sich für den Weg hinaufnehmen.  Auf der Nordseite des Watzmanns wurde 1887/88 die erste gemauerte Hütte erstellt. Das Watzmannhaus liegt innerhalb des Nationalparks Berchtesgaden und bietet als Watzmann-Stützpunkt 200 Schlafplätze in der Hütte. Die Hütte wird kinder- und familienfreundlich geführt, und die westseitige Umgebung ist ein toller Spielplatz. Während sie sich im Watzmannhaus mit einfachen und warmen Mahlzeiten verpflegen, legen Bergsteiger und Bergwanderer im Haus des Alpenvereins nur einen Zwischenstopp ein.

Infos zum Berg: www.watzmann.de